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Volker Albers
Praxis für Feldenkrais®
Leydelstraße 13-15
52064 Aachen

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Volker Albers, Praxis fü Feldenkrais

Musik und Tanz

Musik und Tanz stellen an den Körper und an das harmonische Zusammenspiel von Muskeln, Knochen und Nervensystem höchste Ansprüche. 

Die Feldenkrais-Methode eröffnet dem Künstler Möglichkeiten, Bewegung neu zu erfahren und neu organisieren. Auch wenn der menschliche Körper grundsätzlich gleiche Strukturen aufweist sind die Bewegungen in hohem Maß individuell. Feldenkrais schult die Aufmerksamkeit für den eigenen Körper.  Der Künstler kann einschränkende Bewegungsmuster erkennen und lernt, den Einsatz von Bewegungen präziser zu gestalten. Ergebnis ist eine erhöhte Flexibilität, eine situationsgerechte Atmung, eine verfeinerte Koordination und eine höhere Effizienz.

Die verfeinerte Steuerung und Differenzierung in der Bewegung kommt dem Körper und nicht zuletzt der Leichtigkeit des musikalischen Spiels zugute. Es macht einfach Freude.

Bei 1% der Berufsmusiker gibt es bei täglichen Übungszeiten von 6 Stunden und mehr über Jahre hinaus Bewegungsstörungen, die sich je nach Zugehörigkeit zur Gruppe der Musikinstrumentalisten wie Blechbläser, Perkussionisten, Steicher etc. Bewegungsstörungen, die in der Schulmedizin als Funktionale Dystonie zusammengefaßt werden. Das sind Beeinträchtigungen in der Bewegung v.a. für linke und rechte Hand, Fuß oder auch Lippe und Zunge. Letztere Probleme beim Ansatz werden noch unter dem Begriff "Orofaziale Dystonie" subsummiert. 

Medizinische Maßnahmen:

1. Spritzen von Botulinumtoxin A

2. Operationen

In der Feldenkrais-Denkweise handelt es sich nicht um eine Krankheit, sondern nur um eine erlernte Bewegungsstörung, die auch wieder verlernt werden kann. Zugang zum Neulernen ergibt sich durch:

1. Langsameres Spielen mit mehr Pausen

2. sensorische Differenzierung, z.B. durch Erlernen der Braille-Blindenschrift

3. Tonusregulation bei Spielen unter psychischem Druck

Die Feldenkrais-Methode kann dabei hilfreich sein, sich selbst besser zu organisieren. Die betroffenen Körperteile müssen dabei nicht unbedingt weiter trainiert werden, eher suche man nach Entwicklung des Gesamtsystems.

 

 

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